Philadelphia. Jedes Jahr bewerben sich vor allem auch junge Wissenschaftler um den Preis der „Society for Reproductive Endocrinology and Infertility Fellow Research“, der im Rahmen des jährlich stattfindenden Treffens der „American Society for Reproductive Medicine“ aufgrund herausragender Forschungsarbeit vergeben wird.
Jedes Jahr wird in den USA bei ungefähr 50.000 Frauen unter 40 Jahren Brustkrebs diagnostiziert. Obwohl es unterschiedliche Behandlungsmethoden gibt, werden in der Regel Chemotherapeutika oder Bestrahlungen angewandt, wodurch die Ovarfunktion bekanntermaßen beeinträchtigt und die Oozyten der Patientin geschädigt werden können.
Unsichtbare Endometriose endlich sichtbar gemacht
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Bremen und Lübeck unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Küpker stellte bei der Jahrestagung der ASRM in Philadelphia eine neue Methode zur Erkennung von Endometrioseherden vor.
Eine der größten Herausforderungen, mit denen Reproduktionsmediziner konfrontiert werden, ist die Reduktion der Mehrlingsschwangerschaften. Da die Methoden von der Stimulation der Ovarien über die Blastozystenkulturen bis hin zur Kryokonservierung ständig verbessert wurden, rückt man nun auch in den USA dem europäischem Ziel näher, einer Patientin nur noch einen Embryo pro Zyklus zu transferieren.