Die Kryokonservierung von Ovarialgewebe gehört inzwischen zu den gut etablierten und akzeptierten Methoden zur Fertilitätsprotektion bei Patientinnen, die sich einer Strahlen- und/oder Chemotherapie aufgrund einer Tumorerkrankung unterziehen müssen und deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist.
Bei der Produktentwicklung und Auslegung spielen die Risiken einer möglichen biologischen Kontamination eine maßgebliche Rolle. U.a. führen wir für unsere Produkte in der Produktion Tests zur Untersuchung der Sterilität bei den Rohmaterialien und den fertigen Endprodukte durch und können somit sicher nachweisen, dass die Produkte die Anforderungen an sterile Produkte erfüllen.
Die Kultivierung von Eizellen und Embryonen erfolgte früher normalerweise in vergleichsweise großen Volumina. Im Laufe der Zeit setzte sich immer mehr die Kultivierung der Zellen im Mikrotropfen durch. Die Gründe für die Kultivierung im Mikrotropfen können sehr unterschiedlich sein:
Studien konnten zeigen, dass viele Kryotanks in IVF-Kliniken kontaminiert sind. Bielański et. al. (2003) konnten sowohl im Flüssigstickstoff als auch in den Proben Kontaminationen durch Mikroorganismen nachweisen. Criado et al. (2011) belegten, dass Mikroorganismen in der Lage sind, aus dem Flüssigstickstoff in die Probenbehältnisse einzudringen.
Am 30.November 2011 fand im UniKid der Heinrich-Heine Universität ein Hands on Vitrifikations-Workshop statt.
Acht Biologen nahmen an diesem Workshop teil.