Beim ESHRE neu vorgestellt: Labwipes

In den letzten Monaten haben die Diskussionen nach einer optimalen Desinfektion des IVF-Labors an Intensität zugenommen. Einerseits wird die Umsetzung von rechtlich bindenden Hygieneplänen erwartet, andererseits ist der schädliche Einfluss von Desinfektionsmitteln auf Keimzellen bzw. Embryonen unbestritten (AGRBM, Bremen 2007).

Um diesem Dilemma zu begegnen, bietet Gynemed in Zusammenarbeit mit Research Instruments ab sofort das weltweit erste embryosichere und auch embryogetestete Desinfektionsmittel an. In einem Poster, welches jetzt während des ESHRE in Lyon von der Universität Brüssel (VUB) publiziert wurde, fasst Ronny Janssens, Qualitätsmanger des dortigen Zentrums, die Ergebnisse so zusammen: “Ich habe Labwipes im IVF-Labor routinemäßig eingesetzt und herausgefunden, dass Labwipes weder volatile organische Verbindungen noch Alkohol enthält und dass Labwipes keine toxischen Effekte auf Mäusegameten bzw. Mäuseembryonen hat, aber dennoch äußerst wirkungsvoll desinfiziert.“ In seinen Untersuchungen sind einerseits die Dishes zum Sammeln der Oozyten und der Spermien mit präoperative mit Labwipes besprüht worden, andererseits sind Zellkulturmedien vor deren Einsatz durch Labwipes filtriert worden und ein nachteiliger Effekt konnte bei beiden Versuchanordnungen nicht beschrieben werden.

Labwipes enthält eine einzigartige, patentierte Kombination aus Chlor, Wasserstoff und Sauerstoff (Chlordioxid auch bekannt als Schwimmbaddesinfektionsmittel), Bleichmittel, Ozon und freie Sauerstoffradikale. Im Gegensatz zu einer reinen Chlorlösung ist die chemische Belastung niedrig und Labwipes reagiert nicht mit den Stickstoffanteilen organischer Biomasse. Labwipes ist aber auf molekularer Ebene in hohem Maße baktriozid, viruzid, sporizid und fungizid wirksam. Labwipes ist ebenfals als Spray (Labspray) erhältlich.







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