15 Anwendungen für das Oosigt Imaging System im IVF Labor

  1. Beurteilung der Eizellqualität mittels molekularer quantitativer Daten zur Präselektion im Metaphase-II-Stadium bzw. zur Unterstützung der Embryonenselektion.
  2. Suche nach unreifen Eizellen, die einen Polkörper extrudiert haben, aber das zweite Chromosomenset noch nicht ausgeschieden haben, um potentielle Schädigungen  durch die ICSI zu vermeiden.
  3. Suche nach chromosomal abnormalen oder aneuploiden Eizellen als Vortest für die PKB/PGD oder um diese Eizellen zu verwerfen.
  4. Identifizierung von Reifungsstadien bei der IVM durch einen verlässlichen Indikator → die Spindel – und nicht durch einen nicht-verläßlichen Indikator → den Polkörper.
  5. Die Sichtbarmachung der Spindel bietet einen quantifizierbaren Test für die Eizellviabilität bei Zyklen, die mit aufgetauten Metaphase-II-Oozyten durchgeführt werden (vor dem Einfrieren und nach dem Auftauen) und hilft so die Schwangerschaftsraten zu verbessern.
  6. Optimale Positionierung der Oozyte für die ICSI um Schädigungen innerer Zellstrukturen durch die ICSI-Pipette zu vermeiden und die embryonale Entwicklung zu fördern.
  7. Darstellung und Diagnose von patienten-bezogenen Auffälligkeiten an Eizellen, um eine optimierte, gezieltere Behandlung durch zu führen.
  8. Vermeidung der Schädigung der Eizelle bei der Polkörper-Biopsie durch Sichtbarmachung und damit Lokalisierung der Spindel innerhalb der Eizelle.
  9. Vermeidung der Schädigung des Embryos und Abklärung, dass die für die Biopsie ausgewählte Blastomere sich nicht in der Teilung befindet (im vet.-med. Labor).
  10. Beurteilung der Zona der Eizelle und des Embryos um ein eventuelles Zona-Hardening zu erkennen.
  11. Detektion von schwachen Stellen in der Zona für das Assisted Hatching (dies kann schnell und einfach mittels des „Pseudo-Color-Modus“ durchgeführt werden).
  12. Akkurate Messung von Abweichungen in der molekularen Anordnung von Spindelapparat und Zona pellucida zum Auffinden von Anormalitäten.
  13. Beobachtung der Spindelentwicklung im Embryo um normale und anormale Teilungsraten erkennen zu können (sollte nur auf Mikroskopen mit beheizbarem Tisch durchgeführt werden).
  14. Messung der Spermienkopf-Doppelbrechung zur Erkennung vitaler Spermien.
  15. Verbesserung der Effizienz von Kerntransfers um mehr als 800% durch die Sichtbarmachung des Kernmaterials während der Enukleation, wodurch die Extraktion mitochondrialer DNA minimiert und die Sicherheit auch tatsächlich den kompletten Kern zu entnehmen erhöht wird (vet.-med. Labor).


Hieraus ergeben sich folgende Vorteile:

 

  1. Steigerung der Schwangerschaftsraten durch verbesserte, quantifizierbare Beurteilung.
  2. Verbesserte Effizienz bei der ICSI durch die Beobachtung des Eizellreifungs-Status und des Fortschreitens des Reifungsprozesses. Bietet die Möglichkeit, Eizellen mit polkörperständigen Spindeln nachreifen zu lassen.
  3. Ergänzende Screening-Methode um Eizellen, die möglicherweise aneuploid sind, identifizieren zu können.
  4. Verbesserte Prognosen durch erweiterte Eizellbeurteilungskriterien.
  5. Gesteigerte Effizienz bei Polkörper- und Blastomeren-Biopsie.
  6. Erhöhte Reproduzierbarkeit der Beurteilung durch kalibrierte, quantitative und sensitive Messdaten.
  7. Steigerung der Effizienz bei der ICSI.
  8. Möglichkeit zur Erkennung des Zona Hardenings durch zuverlässige Messung der Doppelbrechnungseigenschaften der Zona als Maß der molekularen Ordnung.



Eigenschaften:

  • Quantitative Messung des Grades der molekularen Ordnung und der Anordnung doppelbrechender Strukturen wie der Spindel, Zona pellucida, Oolemna, Spermienkopf und –schwanz.
  • Kalibrierte und reproduzierbare Daten.
  • Neue automatisierte Spindel- und Zonafinder-Funktion.
  • Neue Laser-Zielkreuz-Funktion, dadurch nahtlose Integration in die meisten Lasersysteme.
  • Eingebaute Datenbank zur Archivierung und Zuordnung der Bilder zur Patientin.
  • Fußschaltersteuerung für schnelles und einfaches Fotografieren.
  • An nahezu alle gängigen Inversmikroskope adaptierbar.
  • Hochauflösende CCD-Kamera für allgemeine Anwendungen und Doppelbrechnungsdarstellung.
  • Geringer Platzbedarf durch neue, kleinere Kamera/Steuerungs-Einheit. 



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