15 Anwendungen für das Oosigt Imaging System im IVF Labor
- Beurteilung der Eizellqualität mittels molekularer quantitativer Daten zur Präselektion im Metaphase-II-Stadium bzw. zur Unterstützung der Embryonenselektion.
- Suche nach unreifen Eizellen, die einen Polkörper extrudiert haben, aber das zweite Chromosomenset noch nicht ausgeschieden haben, um potentielle Schädigungen durch die ICSI zu vermeiden.
- Suche nach chromosomal abnormalen oder aneuploiden Eizellen als Vortest für die PKB/PGD oder um diese Eizellen zu verwerfen.
- Identifizierung von Reifungsstadien bei der IVM durch einen verlässlichen Indikator → die Spindel – und nicht durch einen nicht-verläßlichen Indikator → den Polkörper.
- Die Sichtbarmachung der Spindel bietet einen quantifizierbaren Test für die Eizellviabilität bei Zyklen, die mit aufgetauten Metaphase-II-Oozyten durchgeführt werden (vor dem Einfrieren und nach dem Auftauen) und hilft so die Schwangerschaftsraten zu verbessern.
- Optimale Positionierung der Oozyte für die ICSI um Schädigungen innerer Zellstrukturen durch die ICSI-Pipette zu vermeiden und die embryonale Entwicklung zu fördern.
- Darstellung und Diagnose von patienten-bezogenen Auffälligkeiten an Eizellen, um eine optimierte, gezieltere Behandlung durch zu führen.
- Vermeidung der Schädigung der Eizelle bei der Polkörper-Biopsie durch Sichtbarmachung und damit Lokalisierung der Spindel innerhalb der Eizelle.
- Vermeidung der Schädigung des Embryos und Abklärung, dass die für die Biopsie ausgewählte Blastomere sich nicht in der Teilung befindet (im vet.-med. Labor).
- Beurteilung der Zona der Eizelle und des Embryos um ein eventuelles Zona-Hardening zu erkennen.
- Detektion von schwachen Stellen in der Zona für das Assisted Hatching (dies kann schnell und einfach mittels des „Pseudo-Color-Modus“ durchgeführt werden).
- Akkurate Messung von Abweichungen in der molekularen Anordnung von Spindelapparat und Zona pellucida zum Auffinden von Anormalitäten.
- Beobachtung der Spindelentwicklung im Embryo um normale und anormale Teilungsraten erkennen zu können (sollte nur auf Mikroskopen mit beheizbarem Tisch durchgeführt werden).
- Messung der Spermienkopf-Doppelbrechung zur Erkennung vitaler Spermien.
- Verbesserung der Effizienz von Kerntransfers um mehr als 800% durch die Sichtbarmachung des Kernmaterials während der Enukleation, wodurch die Extraktion mitochondrialer DNA minimiert und die Sicherheit auch tatsächlich den kompletten Kern zu entnehmen erhöht wird (vet.-med. Labor).
Hieraus ergeben sich folgende Vorteile:
- Steigerung der Schwangerschaftsraten durch verbesserte, quantifizierbare Beurteilung.
- Verbesserte Effizienz bei der ICSI durch die Beobachtung des Eizellreifungs-Status und des Fortschreitens des Reifungsprozesses. Bietet die Möglichkeit, Eizellen mit polkörperständigen Spindeln nachreifen zu lassen.
- Ergänzende Screening-Methode um Eizellen, die möglicherweise aneuploid sind, identifizieren zu können.
- Verbesserte Prognosen durch erweiterte Eizellbeurteilungskriterien.
- Gesteigerte Effizienz bei Polkörper- und Blastomeren-Biopsie.
- Erhöhte Reproduzierbarkeit der Beurteilung durch kalibrierte, quantitative und sensitive Messdaten.
- Steigerung der Effizienz bei der ICSI.
- Möglichkeit zur Erkennung des Zona Hardenings durch zuverlässige Messung der Doppelbrechnungseigenschaften der Zona als Maß der molekularen Ordnung.
Eigenschaften:
- Quantitative Messung des Grades der molekularen Ordnung und der Anordnung doppelbrechender Strukturen wie der Spindel, Zona pellucida, Oolemna, Spermienkopf und –schwanz.
- Kalibrierte und reproduzierbare Daten.
- Neue automatisierte Spindel- und Zonafinder-Funktion.
- Neue Laser-Zielkreuz-Funktion, dadurch nahtlose Integration in die meisten Lasersysteme.
- Eingebaute Datenbank zur Archivierung und Zuordnung der Bilder zur Patientin.
- Fußschaltersteuerung für schnelles und einfaches Fotografieren.
- An nahezu alle gängigen Inversmikroskope adaptierbar.
- Hochauflösende CCD-Kamera für allgemeine Anwendungen und Doppelbrechnungsdarstellung.
- Geringer Platzbedarf durch neue, kleinere Kamera/Steuerungs-Einheit.
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